Berichte

Einige Emergenza Reviews

Stuttgart:

RAG DOLLS aus Olten Rock-City – Schweiz. Sie ließen wirklich die Puppen tanzen und werden das sicherlich nun auch in Berlin tun. 3 Jungs im Alter zwischen 19 und 21 Jahren, Gitarre, Bass, Drums und einmal noch nicht mal die Gitarre (wobei es ja der beste Gitarrist ist, den wir seit langem auf einer unserer Bühnen hatten), und 5 Disco-Beat-Indie-Pop-Rock-Songs, die zukünftig in jedem Plattenschrank stehen sollten und jedes Live-Erlebnis in eine Dance-Party verwandeln. Am Ende war der Jubel der fast 1000 Besucher, von denen zuvor keiner diese Band kannte, so eindeutig, dass die Jury auch dieses mal wohl wieder alles richtig gemacht hatte.

Bern:

Dann kamen die RAG DOLLS und bereits nach wenigen Sekunden des ersten Songs ging ein Raunen durch die Jury. Vor 2 Jahren waren sie hier im Finale „gescheitert“ und belegten „nur“ Platz 4. Seitdem hat sich einiges getan und die Band hat sich offensichtlich konstant weiterentwickelt. Mit 19 Jahren ist Frontmann Elias von Arx wohl immer noch sehr jung, aber technisch an der Gitarre schon auf einem Level, welches man selten sieht. Die Songs sind inzwischen sehr gereift und klasse Indie-Pop Perlen, die zum Tanzen anregen. Das hat auch dem Publikum mächtig Spaß gemacht. 214 Hände gingen hoch und somit Platz 1 beim Publikum. Auch die meisten Fremdstimmen sollten sie auf sich vereinen und ein eindeutiges Juryvoting mit 100%iger Übereinstimmung ließ am Gesamtresultat nichts mehr anbrennen. Somit wird das Trio nun in die großen Fußstapfen der Vorjahressieger MANOLO PANIK treten und versuchen in Stuttgart auch noch zu punkten, um nach Berlin kommen zu können. Am 24.06. wissen wir mehr.

Karlsruhe:

Eine kleine Verschnaufpause tut ganz gut. Wohl die beste Band des Abends kommt aus der Schweiz und spielen als "Band des Monats" außer Konkurrenz: RAG DOLLS... drei schlacksige Typen aus Olten, die sau coole Indie-Pop-Rock Nummern auf Lager haben und alle, die in der Halle geblieben sind, in ihren Bann ziehen.

Von Fingerzeig.ch

„The most female man band“! Die Rag Dolls gehören zu den jüngeren Bands, die sich bereits in der Schule formiert haben. Bass, Gitarre und Schlagzeug sind die Grundlage für ihren gepflegten, schnörkellosen Indie-Rock’n‘Roll, wie ihn die meisten mögen werden. Eine gute Portion Attitüde tut ihr Übriges und so verwundert es nicht wirklich, dass sich Läli Spring, Elias von Arx und Simon Moll über verschiedene Band-Contests wie Firewire oder Emergenza und zwei Alben in die Herzen der Zuschauer gespielt haben. Nun stehen sie das erste Mal beim JKF auf der Bühne –  bereit, den Massen zu gefallen. Ein kleiner Geheimtipp mit Ohrwurmpotential.

Von Laxmag.de

Aus der Schulkantine direkt ins Emergenza-Weltfinale - wenn eine Band derart durchmarschiert wie die Rag Dolls, wird's für uns höchste Zeit, mal genauer hinzusehen. Denn wir sind sicher: Die drei jungen Herren aus der Schweiz werden den Rock 'n' Roll retten!

Der erste, ratlose Blick geht allerdings erst einmal auf die Landkarte. Zwar ist die Schweiz an sich ja nicht besonders groß, aber Olten, die Heimat der drei Jungrocker, muss man trotzdem gründlich suchen. Laut Wikipedia ist der Ort (Kanton Solothurn, 17 172 Einwohner, Postleitzahl 4600) weniger für Kultur- und Baudenkmäler, sondern vor allem für den längsten Straßenstrich der Schweiz bekannt. Irgendwie gehören Sex und Rock  'n'Roll eben doch immer zusammen.

Als sich im November 2006 in der Schulmensa der Kantonsschule Olten die inzwischen selbsternannte „most female male band" zusammenfand, stand aber vermutlich eher der Gedanke Rock 'n' Roll im Vordergrund. Die Bandgründung vollzog sich nach bekannt pragmatischen Prinzipien: Elias von Arx spielt Gitarre, Samuel Hool Schlagzeug, und Läli Spring besitzt einen Bass und darf deswegen auch mitmachen. Ein paar Monate später folgt dann auch schon der erste Auftritt, und ein Demo mit dem bezeichnenden Titel Shit happens wird im heimischen Keller aufgenommen.

Mit einem Durchschnittsalter von etwa 16 Jahren bewiesen die Rag Dolls schon in ihrer Anfangszeit, dass sie sowohl über außerordentliches Talent als auch über einen exquisiten Musikgeschmack verfügen: Rolling Stones und Krokus, Kooks und Jet - all das vereinen die drei zu einem elektrisierenden Mix, den man (im Gegensatz zu der nun folgenden Phrase) in dieser Form tatsächlich nicht oft hört.

Mit viel Enthusiasmus und einem guten Schuss Selbstironie wurde 2008 dann gleich die erste EP Look like idiots, play like Gods eingezimmert - diesmal bereits nicht mehr im Keller, sondern professionell im Studio. Es folgten zahlreiche Konzerte in der Schweiz und die Teilnahme an mehreren Bandwettbewerben, bei denen die Band aus dem Stand jeweils locker in die Endrunde sprang und sogar zwei erste Plätze sichern konnte.

Weitaus weniger gesichrt war dagegen der Platz am Schlagzeug, sodass die aktuelle CD You're allowed to love it, too nach zwei Besetzungswechseln letztes Jahr mit Simon Moll eingespielt wurde, der übrigens von allen drei Bandmitgliedern einmütig als Lieblingsbandmitglied des Trios bezeichnet wird.

2011 scheint nun das ganz große Jahr der inzwischen auch vollständig volljährigen Rag Dolls zu werden. Nach einem Durchmarsch aus der schweizer Emergenza-Vorrunde bis zum Bundesfinale in Berlin werden Elias, Läli und Simon im August beim Taubertalfestival beim Emergenza-Weltfinale antreten. Wir drücken die Daumen und sind sicher, dass der Weltherrschaft der drei Indie-Blues-Rocker aus der schweizer Provinz nun endgültig nichts mehr im Wege steht!

- NEUE AUFNAHMEN UNTER "MUSIK"

- NEUES PROMO-VIDEO UNTER "VIDEOS"

Besucherzaehler

Next 3 Gigs:

17.3. - Offenburg (DE), Dubliner

22.3. - Frankfurt (DE), Musik Messe

06.4. - Solothurn, Am Quai